Monika Hansen: Biografie, Karriere, Familie, Filme und Otto Sander
Monika Hansen gehörte über Jahrzehnte zur deutschen Schauspielszene und war sowohl auf der Theaterbühne als auch in Film und Fernsehen zu sehen. Sie wurde am 9. April 1942 geboren und starb am 26. Juni 2025 im Alter von 83 Jahren in Berlin. Bekannt wurde sie nicht nur durch ihre eigenen Rollen, sondern auch durch ihre Verbindung zu einer Künstlerfamilie, zu der unter anderem ihre Kinder Ben Becker und Meret Becker gehören. Ihre Laufbahn führte sie von renommierten deutschen Bühnen über Fernsehproduktionen bis zu Filmen bekannter Regisseure wie Wim Wenders, Margarethe von Trotta und Rosa von Praunheim.
Monika Hansen erhielt ihre Schauspielausbildung von 1959 bis 1962 an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Nach ihrer Ausbildung begann sie ihre Bühnenlaufbahn am Theater Ulm und arbeitete anschließend viele Jahre am Theater Bremen. Unter dem Regisseur Kurt Hübner entwickelte sie sich zu einer erfahrenen Theaterschauspielerin, bevor sie ihm 1973 nach Berlin folgte. Später arbeitete sie an mehreren bedeutenden Bühnen und etablierte sich als vielseitige Darstellerin.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Vollständiger Name | Monika Hansen |
| Geburtsdatum | 9. April 1942 |
| Geburtsjahr | 1942 |
| Sterbedatum | 26. Juni 2025 |
| Alter | 83 Jahre |
| Sterbeort | Berlin, Deutschland |
| Beruf | Schauspielerin |
| Ausbildung | Otto-Falckenberg-Schule, München |
| Ausbildungszeit | 1959–1962 |
| Erster Theaterengagement | Theater Ulm |
| Bekannte Theater | Theater Bremen, Freie Volksbühne Berlin, Schaubühne |
| Erster Ehemann | Rolf Becker |
| Zweiter Ehemann | Otto Sander |
| Kinder | Ben Becker und Meret Becker |
| Bekannte Filme | In weiter Ferne, so nah!, Das Versprechen, Der Einstein des Sex, Der König von Berlin |
| Letzter bekannter Film | Rex Gildo – Der letzte Tanz |
| Tätigkeitsbereiche | Theater, Film, Fernsehen und Hörspiele |
| Nationalität | Deutsch |
Ausbildung und erste Schritte auf der Theaterbühne
Die Grundlage für die Karriere von Monika Hansen entstand an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Dort absolvierte sie zwischen 1959 und 1962 ihre Schauspielausbildung und erlernte die handwerklichen Grundlagen des Bühnenberufs. Ihre erste feste Anstellung führte sie anschließend an das Theater Ulm. Dieser Schritt war der Beginn einer langen Laufbahn, die zunächst stark vom Theater geprägt wurde.
Nach ihrer Zeit in Ulm wechselte Monika Hansen an das Theater Bremen. Dort blieb sie ungefähr zehn Jahre und arbeitete unter dem bekannten Regisseur Kurt Hübner. Diese Jahre waren für ihre Entwicklung als Schauspielerin besonders prägend, weil sie in einem anspruchsvollen Theaterumfeld unterschiedliche Rollen übernehmen konnte. Hübners Arbeit gehörte zu den wichtigen Einflüssen auf die deutsche Theaterlandschaft jener Zeit.
Der Wechsel nach Berlin
Im Jahr 1973 folgte Monika Hansen Kurt Hübner nach Berlin. Dort setzte sie ihre Theaterarbeit an der Freien Volksbühne fort und öffnete damit ein neues Kapitel ihrer Karriere. Berlin entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem wichtigen Mittelpunkt ihres beruflichen und privaten Lebens. Von hier aus arbeitete sie an unterschiedlichen Bühnen und nahm gleichzeitig zunehmend Rollen für Film und Fernsehen an.
Ihre Theaterlaufbahn führte sie später unter anderem an das Schillertheater, die Schaubühne am Halleschen Ufer, das Schauspielhaus Bochum, das Renaissance-Theater Berlin und das Staatstheater Kassel. An der Schaubühne arbeitete sie mit Regisseuren wie Luc Bondy und Klaus Michael Grüber zusammen. Diese Stationen zeigen, dass ihre Karriere nicht nur aus Fernsehauftritten bestand. Das Theater blieb ein wesentlicher Bestandteil ihres beruflichen Lebens.
Monika Hansen als Schauspielerin im deutschen Film
Neben der Bühne entwickelte sich auch die Arbeit vor der Kamera zu einem wichtigen Teil ihrer Karriere. Monika Hansen war über mehrere Jahrzehnte in deutschen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Dabei arbeitete sie mit unterschiedlichen Regisseuren und in Produktionen verschiedener Genres. Ihre Filmografie reicht von frühen Arbeiten der 1970er-Jahre bis zu ihrem letzten bekannten Filmauftritt im Jahr 2022.
Zu ihren bemerkenswerten Produktionen gehören unter anderem:
- Ich liebe dich, ich töte dich
- Kaltgestellt
- In weiter Ferne, so nah!
- Das Versprechen
- Polizeiruf 110: Totes Gleis
- Der Einstein des Sex
- No Songs About Love
- Fremde Haut
- Hinter Kaifeck
- Meine Schwestern
- Der König von Berlin
- Rex Gildo – Der letzte Tanz
Diese Liste zeigt die große zeitliche Spannweite ihrer Arbeit. Monika Hansen war nicht auf eine bestimmte Art von Rolle festgelegt, sondern bewegte sich zwischen Kino, Fernsehen und Theater. Gerade ihre langjährige Präsenz machte sie zu einer vertrauten Darstellerin innerhalb der deutschen Schauspielszene.
Zusammenarbeit mit Wim Wenders und Margarethe von Trotta
Ein wichtiger Teil ihrer Filmkarriere waren Arbeiten mit bekannten deutschen Regisseuren. In Wim Wenders’ Film In weiter Ferne, so nah! war Monika Hansen 1993 zu sehen. Der Film gehört zu Wenders’ Arbeiten über Berlin und setzte die Geschichte von Der Himmel über Berlin fort. Hansen war damit Teil einer international bekannten deutschen Filmproduktion.
Auch mit Margarethe von Trotta arbeitete sie zusammen. In Das Versprechen aus dem Jahr 1994 übernahm Hansen eine Rolle in einem Film, der sich mit der deutschen Geschichte und den Folgen der Teilung beschäftigte. Solche Produktionen zeigen, dass ihre Filmkarriere eng mit anspruchsvollen deutschen Kinoarbeiten verbunden war. Ihre Auftritte standen damit in einem größeren kulturellen Zusammenhang als reine Fernsehunterhaltung.
Monika Hansen und Rosa von Praunheim
Eine besondere Verbindung bestand zu dem Regisseur Rosa von Praunheim. Hansen spielte unter anderem in Der Einstein des Sex aus dem Jahr 1999. Der Film beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken von Magnus Hirschfeld und gehört zu den auffälligeren Produktionen in ihrer Filmografie.
Besonders interessant ist dabei die familiäre Verbindung innerhalb des Films. Monika Hansen arbeitete dort gemeinsam mit Otto Sander sowie ihren Kindern Ben Becker und Meret Becker. Damit standen mehrere Mitglieder ihrer Familie innerhalb derselben Filmproduktion vor der Kamera. Für eine Biografie über Monika Hansen ist diese Zusammenarbeit besonders interessant, weil sie ihre berufliche und private Welt miteinander verbindet.
Eine außergewöhnliche Familienkonstellation vor der Kamera
Die gemeinsame Arbeit mit ihren Kindern war kein zufälliges Detail ihrer Karriere. Ben Becker und Meret Becker entwickelten später selbst erfolgreiche Laufbahnen als Schauspieler und Künstler. Monika Hansen war damit nicht nur Teil einer bekannten Schauspielerfamilie, sondern auch selbst eine erfahrene Schauspielerin, die bereits lange vor dem Erfolg ihrer Kinder im Beruf stand. Die familiäre Verbindung wurde durch gemeinsame Produktionen für das Publikum sichtbar.
Diese Familiengeschichte macht die Biografie von Monika Hansen besonders interessant. Ihr beruflicher Weg lässt sich nicht ausschließlich über ihre Kinder erklären, denn sie hatte bereits eine eigenständige Theater- und Filmkarriere aufgebaut. Gleichzeitig beeinflusste die Schauspielwelt ihr Familienleben über mehrere Generationen hinweg. Dadurch entstand eine ungewöhnliche Verbindung zwischen Theater, Film und Familie.
Monika Hansen und ihre Künstlerfamilie
Die Familie spielte im Leben von Monika Hansen eine wichtige Rolle. Ihre Mutter war die bekannte Komikerin Claire Schlichting. Auch ihr Halbbruder Jonny Buchardt war als Entertainer, Schauspieler und Komiker tätig. Monika Hansen wuchs damit in einem Umfeld auf, in dem Bühne und Unterhaltung bereits zum Familienleben gehörten.
Diese Herkunft ist ein wichtiger Hintergrund für ihre spätere Entscheidung, selbst Schauspielerin zu werden. Dennoch entwickelte sie ihren eigenen beruflichen Weg und konzentrierte sich zunächst stark auf das Theater. Erst später wurde ihre Verbindung zur Film- und Fernsehwelt stärker sichtbar. Die Familie war also ein Teil ihrer Geschichte, aber nicht die einzige Erklärung für ihre Karriere.
Die Verbindung zu Ben Becker und Meret Becker
Monika Hansen war die Mutter von Ben Becker und Meret Becker. Beide wurden später selbst bekannte Namen in der deutschen Schauspiel- und Kulturszene. Ihre Kinder entwickelten unterschiedliche künstlerische Schwerpunkte und bauten eigene Karrieren auf.
Für viele Menschen wurde Monika Hansen besonders durch ihre familiäre Verbindung zu den beiden bekannt. Trotzdem sollte ihre eigene Laufbahn nicht auf ihre Rolle als Mutter reduziert werden. Sie stand bereits seit den frühen 1960er-Jahren auf der Bühne und arbeitete mit wichtigen deutschen Theatermachern und Regisseuren zusammen. Ihre Biografie ist deshalb auch unabhängig von den Karrieren ihrer Kinder bemerkenswert.
Monika Hansen und Rolf Becker
Monika Hansen war zunächst mit dem Schauspieler Rolf Becker verheiratet. Aus dieser Beziehung stammen Ben Becker und Meret Becker. Die Ehe wurde 1971 beendet, und danach begann ein neuer Abschnitt in ihrem privaten und beruflichen Leben.
Rolf Becker war ebenfalls Schauspieler und arbeitete in Film, Fernsehen und Theater. Damit gehörte auch ihre erste Ehe zu einem künstlerischen Umfeld. Für Monika Hansen bedeutete die Trennung jedoch nicht das Ende ihrer beruflichen Entwicklung. Ihre Theater- und Filmkarriere setzte sich über viele Jahrzehnte fort.
Monika Hansen und Otto Sander
Nach der Trennung von Rolf Becker wurde Otto Sander zu einer der wichtigsten Personen in ihrem Leben. Monika Hansen und Otto Sander wurden in den 1970er-Jahren ein Paar und heirateten 1985. Ihre Beziehung hielt bis zu Sanders Tod im Jahr 2013 an.
Otto Sander war ebenfalls ein bedeutender deutscher Schauspieler und vor allem für seine Arbeit im Theater und Film bekannt. Gemeinsam gehörten Hansen und Sander über viele Jahre zur Berliner Kulturszene. Ihre Verbindung war dabei nicht nur privat, sondern auch beruflich geprägt. Beide standen mehrfach in Produktionen vor der Kamera und teilten eine starke Verbindung zur deutschen Theaterwelt.
Ein gemeinsamer künstlerischer Weg
Die Beziehung zwischen Monika Hansen und Otto Sander entwickelte sich über mehrere Jahrzehnte. Beide arbeiteten in einer Zeit, in der das deutsche Theater und der deutsche Film von starken Regiepersönlichkeiten geprägt wurden. Sie kannten daher nicht nur die private Seite des jeweils anderen, sondern auch die Anforderungen des Schauspielberufs.
Die Verbindung blieb auch für Hansen nach Sanders Tod ein wichtiger Teil ihrer Biografie. Viele Erinnerungen an das Paar sind mit ihrer gemeinsamen Wohnung, ihrer Theaterarbeit und ihren persönlichen Sammlungen verbunden. Später wurde auch der Nachlass des Schauspielerpaares öffentlich thematisiert.
Polizeiruf 110 und der Adolf-Grimme-Preis
Eine besondere Rolle in der Fernsehkarriere von Monika Hansen spielte die Krimireihe Polizeiruf 110. Sie war in mehreren Folgen der Reihe zu sehen. Besonders bekannt ist Totes Gleis aus dem Jahr 1994, eine Produktion, die auch wegen ihrer Besetzung mit mehreren Mitgliedern der Schauspielerfamilie interessant ist.
Totes Gleis brachte Monika Hansen erneut mit Otto Sander und ihren Kindern in einem beruflichen Umfeld zusammen. Die Produktion wurde außerdem mit einem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Bei der Darstellung der konkreten Preiszuordnung sollte zwischen den verschiedenen biografischen Angaben und den offiziellen Angaben zur Auszeichnung unterschieden werden.
Warum Totes Gleis für ihre Karriere wichtig war
Die Folge zeigt, wie stark Monika Hansen inzwischen im deutschen Fernsehen etabliert war. Gleichzeitig verband die Produktion ihre eigene Arbeit mit der Karriere ihrer Familie. Für Zuschauer entstand dadurch ein ungewöhnliches Bild einer Schauspielerfamilie, deren Mitglieder innerhalb derselben Produktion miteinander verbunden waren.
Polizeiruf 110 war nur ein Teil ihrer Fernseharbeit. Im Laufe der Jahre folgten weitere Auftritte in bekannten deutschen Serien und Fernsehproduktionen. Dazu gehörten unter anderem Tatort, KDD – Kriminaldauerdienst, SOKO Köln, SOKO Wismar und Großstadtrevier.
Monika Hansen und ihre Arbeit mit Lars Kraume
Auch die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Lars Kraume gehört zu den interessanten Teilen ihrer späteren Filmkarriere. Hansen war in mehreren seiner Produktionen zu sehen. Dazu gehörten No Songs About Love, Meine Schwestern und Der König von Berlin.
In Der König von Berlin aus dem Jahr 2017 spielte sie Claire Matthes. Die Produktion verband Krimihandlung und Berliner Milieu und gab Hansen eine weitere markante Rolle in einer deutschen Fernsehproduktion. Ihre Beteiligung an mehreren Arbeiten von Kraume zeigt, dass sie auch im späteren Abschnitt ihrer Karriere weiterhin mit etablierten Filmschaffenden zusammenarbeitete.
Arbeit für Hörspiele und andere Medien
Die Karriere von Monika Hansen beschränkte sich nicht auf Theater, Kino und Fernsehen. Sie war auch an Hörspielproduktionen beteiligt. Dazu zählen unter anderem Ostwind aus dem Jahr 1992 und Johann verschwindet aus dem Jahr 2014.
Darüber hinaus wirkte sie an Solo für ein Mannequin mit, einer Audioarbeit mit Bezug zur Künstlerin Valeska Gert. Diese Arbeiten zeigen eine weitere Seite ihrer künstlerischen Tätigkeit. Sie blieb damit auch außerhalb der klassischen Film- und Theaterproduktionen aktiv.
Eine vielseitige Karriere
Die verschiedenen Arbeitsbereiche ergeben ein deutlich breiteres Bild von Monika Hansen. Sie war Theaterschauspielerin, Filmschauspielerin, Fernsehdarstellerin und Sprecherin. Ihre Laufbahn erstreckte sich über mehr als sechs Jahrzehnte.
Zu den wichtigsten Bereichen ihrer Karriere gehörten:
- Theater in Ulm, Bremen und Berlin
- Filmproduktionen deutscher Regisseure
- Fernsehserien und Krimireihen
- Hörspiele und Audioarbeiten
- Zusammenarbeit mit bekannten Schauspielern und Regisseuren
Diese Vielseitigkeit erklärt, warum Monika Hansen auch nach vielen Jahrzehnten noch mit unterschiedlichen Teilen der deutschen Kulturszene verbunden war.
Monika Hansen in ihren späteren Karrierejahren
Auch im höheren Alter blieb Monika Hansen als Schauspielerin aktiv. Ihre Filmografie reicht bis in die 2020er-Jahre. Sie arbeitete weiterhin in Film- und Fernsehproduktionen und blieb damit ihrem Beruf verbunden.
Ein wichtiger später Film war Meine Schwestern aus dem Jahr 2013. Auch Der König von Berlin von 2017 gehört zu ihren späteren bekannten Arbeiten. Ihre letzte Filmrolle folgte schließlich in Rex Gildo – Der letzte Tanz aus dem Jahr 2022.
Rex Gildo – Der letzte Tanz als letzte Filmrolle
Rex Gildo – Der letzte Tanz wurde von Rosa von Praunheim inszeniert und beschäftigt sich mit dem deutschen Schlagersänger Rex Gildo. Monika Hansen spielte darin eine Anhängerin des Sängers. Damit kehrte sie in einer späten Phase ihrer Karriere noch einmal zu einem Regisseur zurück, mit dem sie bereits früher gearbeitet hatte.
Der Film war ihre letzte bekannte Filmproduktion. Dass ihre letzte Rolle erneut in einem Werk von Rosa von Praunheim entstand, bildet einen interessanten Kreis innerhalb ihrer langen Karriere. Zwischen ihrer früheren Zusammenarbeit mit ihm und ihrem letzten Film lagen mehr als zwei Jahrzehnte.
Monika Hansen und ihr Leben in Berlin
Berlin wurde im Laufe ihres Lebens zu einem wichtigen Mittelpunkt für Monika Hansen. Nach ihrem Wechsel an die Freie Volksbühne im Jahr 1973 entwickelte sich die Stadt zu einem zentralen Ort ihrer Theater- und Filmkarriere. Auch ihre Beziehung zu Otto Sander und die künstlerischen Aktivitäten ihrer Familie waren eng mit Berlin verbunden.
Hansen lebte fast fünf Jahrzehnte in derselben Berliner Wohnung. Dort sammelten sich Erinnerungsstücke aus ihrem gemeinsamen Leben mit Otto Sander, darunter Fotografien, Theatermaterialien und persönliche Gegenstände. Die Wohnung wurde dadurch auch zu einem Stück Familien- und Theatergeschichte.
Der Nachlass von Monika Hansen und Otto Sander
Nach dem Tod von Monika Hansen wurde auch der gemeinsame Nachlass des Schauspielerpaares öffentlich thematisiert. Teile der Einrichtung und persönliche Gegenstände wurden zum Verkauf angeboten. Darunter befanden sich Möbel, Gläser, Theaterposter, Fotografien und Erinnerungsstücke aus dem gemeinsamen Leben.
Besonders interessant sind die Gegenstände, die einen direkten Bezug zu Otto Sander und seiner Theaterkarriere hatten. Dazu gehörten unter anderem eine Büste von Sander und eine Bibliotheksleiter mit seinem Vornamen. Einige Stücke sollten innerhalb der Familie oder im Freundeskreis bleiben, während andere Gegenstände für eine Versteigerung vorgesehen waren.
Der Nachlass zeigt, dass das Leben von Monika Hansen und Otto Sander nicht nur aus bekannten Film- und Theaterrollen bestand. Hinter den öffentlichen Karrieren stand ein privates Zuhause, in dem sich über Jahrzehnte Erinnerungen an gemeinsame Projekte und Begegnungen ansammelten. Dadurch erhielt der Nachlass auch einen kulturellen und persönlichen Wert.
Monika Hansen und ihr letzter öffentlicher Auftritt
Im April 2025 wurde Monika Hansen noch einmal gemeinsam mit ihren Kindern Ben Becker und Meret Becker öffentlich gesehen. Die drei nahmen in Berlin an einer Kulturveranstaltung teil. Dieser gemeinsame Auftritt fand nur wenige Monate vor ihrem Tod statt.
Der Moment ist besonders bemerkenswert, weil er die Verbindung zwischen Monika Hansen und ihren Kindern noch einmal öffentlich sichtbar machte. Über Jahrzehnte hatte sie selbst als Schauspielerin gearbeitet und gleichzeitig die künstlerischen Karrieren ihrer Kinder miterlebt. Ihr letzter öffentlicher Auftritt mit Ben und Meret Becker bildete damit einen persönlichen Abschluss ihrer langen Geschichte innerhalb der deutschen Kulturszene.
Monika Hansen Tod im Jahr 2025
Monika Hansen starb am 26. Juni 2025 in Berlin. Sie wurde 83 Jahre alt. Die Nachricht von ihrem Tod wurde Anfang Juli 2025 öffentlich bekannt und führte zu zahlreichen Erinnerungen an ihre Arbeit als Schauspielerin und an ihre Bedeutung innerhalb der deutschen Theater- und Filmszene.
Die Deutsche Filmakademie würdigte sie ebenfalls als langjähriges Mitglied und erinnerte an ihre Verbindung zur deutschen Filmkultur. Auch Medien wie NDR und Deutschlandfunk berichteten über ihren Tod und ihre jahrzehntelange Karriere.
Eine konkrete Todesursache wurde in den maßgeblichen Berichten nicht genannt. Deshalb sollte bei einer Biografie über Monika Hansen auf Spekulationen über eine mögliche Todesursache verzichtet werden. Sicher dokumentiert sind ihr Todestag, ihr Alter und Berlin als Sterbeort.
Das Vermächtnis von Monika Hansen
Das Vermächtnis von Monika Hansen besteht nicht nur aus einer Liste von Filmen und Theaterrollen. Sie gehörte zu einer Generation deutscher Schauspielerinnen, deren beruflicher Weg stark vom Theater geprägt war. Von ihren ersten Jahren in Ulm und Bremen über ihre Zeit in Berlin bis zu ihren späten Filmrollen blieb sie ihrem Beruf über viele Jahrzehnte verbunden.
Gleichzeitig hinterließ sie eine besondere Verbindung zur deutschen Schauspielgeschichte durch ihre Familie. Ihre Kinder Ben Becker und Meret Becker entwickelten eigene künstlerische Karrieren, während ihr zweiter Ehemann Otto Sander ebenfalls zu den bekannten deutschen Schauspielern gehörte. Trotzdem sollte Monika Hansen als eigenständige Künstlerin betrachtet werden, deren Karriere lange vor der öffentlichen Bekanntheit ihrer Kinder begonnen hatte.
Ihre Zusammenarbeit mit Wim Wenders, Margarethe von Trotta, Rosa von Praunheim und Lars Kraume gehört ebenso zu ihrer Geschichte wie ihre Theaterarbeit. Dazu kommen ihre Fernsehrollen, Hörspiele und ihre späteren Filmauftritte. Dadurch ergibt sich das Bild einer Schauspielerin, die in unterschiedlichen Bereichen der deutschen Kulturlandschaft tätig war.
Häufige Fragen zu Monika Hansen
Wann wurde Monika Hansen geboren?
Monika Hansen wurde am 9. April 1942 geboren. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München und begann anschließend ihre professionelle Theaterlaufbahn.
Wann ist Monika Hansen gestorben?
Monika Hansen starb am 26. Juni 2025 in Berlin. Sie wurde 83 Jahre alt. Die Nachricht über ihren Tod wurde Anfang Juli 2025 öffentlich bekannt.
Wer waren die Kinder von Monika Hansen?
Monika Hansen hatte zwei Kinder, Ben Becker und Meret Becker. Beide wurden selbst bekannte Schauspieler und Künstler. Mit ihren Kindern arbeitete Hansen teilweise auch beruflich zusammen.
War Monika Hansen mit Otto Sander verheiratet?
Ja. Monika Hansen und Otto Sander wurden in den 1970er-Jahren ein Paar und heirateten 1985. Sie blieben bis zu Sanders Tod im Jahr 2013 zusammen.
Was war der letzte Film von Monika Hansen?
Der letzte bekannte Filmauftritt von Monika Hansen war Rex Gildo – Der letzte Tanz aus dem Jahr 2022. Der Film wurde von Rosa von Praunheim inszeniert. Hansen hatte bereits früher mit dem Regisseur zusammengearbeitet.
Fazit
Monika Hansen war eine vielseitige deutsche Schauspielerin, deren Karriere weit über einzelne Filmrollen hinausging. Sie begann am Theater, arbeitete über viele Jahre an wichtigen deutschen Bühnen und wechselte später erfolgreich zwischen Theater, Film, Fernsehen und Hörspiel. Ihre Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Wim Wenders, Margarethe von Trotta, Rosa von Praunheim und Lars Kraume gehört zu den bemerkenswerten Stationen ihres beruflichen Lebens.
Auch ihre Familiengeschichte macht Monika Hansen zu einer besonderen Persönlichkeit der deutschen Kulturszene. Als Mutter von Ben Becker und Meret Becker und Ehefrau von Otto Sander war sie mit mehreren bekannten Künstlern verbunden, hatte aber gleichzeitig eine eigenständige Karriere, die bereits lange vor den großen Erfolgen ihrer Kinder begann. Ihr Tod am 26. Juni 2025 beendete eine mehr als sechs Jahrzehnte umfassende Laufbahn. Ihr umfangreiches Werk und ihre Verbindung zu mehreren Generationen deutscher Schauspieler sorgen dafür, dass ihr Name in der deutschen Theater- und Filmgeschichte erhalten bleibt.
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